Monday, 4 February 2013

Das Schwert des Fürsten




Ende der 1990er Jahre entdeckten Archäologen in Usedom das prachtvolle Kammergrab eines slawischen Fürsten aus dem späten 11. Jahrhundert. Diese aufwändig gebaute Kammer befand sich inmitten eines Gräberfeldes und enthielt neben wertvollen Schalen und Münzen auch ein kostbares Schwert. Für die große CREDO-Ausstellung in Paderborn wird dieses Kammergrab mit Beigaben im Museum in der Kaiserpfalz rekonstruiert und erstmals einem breiten Publikum gezeigt. Die Exponate sind Eigentum des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Schwerin.
Das Schwert und weitere Beigaben werden vor ihrer Präsentation in den Werkstätten des Landschaftverbandes Westfalen-Lippe (LWL) restauriert. In einem komplizierten Prozess wird das wertvolle Schwert konserviert, wobei die eigentliche Substanz nicht beschädigt werden darf. "Ein in seiner organischen Substanz so gut erhaltenes Schwert hatten wir bislang nur selten in unseren Werkstätten. Zudem zeigen der Schaft und die Klingenform eine Form, die sich in Westfalen so nicht findet", sagt Andreas Weisgerber, Restaurator der LWL-Archäologie für Westfalen Lippe.

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